Du stolzierst in Deiner Pause durch die Fußgängerzone, säuselst etwas von High-Glory in Dein Smartphone. Du verschickst im Laufen Sprachnachrichten. Siehst total beknackt aus, wenn Du Dir dabei das Telefon waagerecht ans Ohr hältst, während Du die Antworten abhörst und Dir denkst, wie „nais“ das wäre, wenn man – während der andere die Nachricht einspricht„Auf Dich“ weiterlesen
Autor-Archive:dermeckerling
Künstliche Intelligenz bringt Humor
„Ha. Knallergag. Wenn die das nicht komisch finden, dann weiß ich auch nicht“ sagte er leise vor sich hin. „Warum heißt es künstliche Intelligenz und nicht Pablo Picasso? Wie schlau das ist.“ Er hatte erst vor wenigen Tagen in einer Facebook-Gruppe über den Wettbewerb erfahren. Nachdem er schon wieder nicht beim Cartoonpreis berücksichtigt wurde, wollte„Künstliche Intelligenz bringt Humor“ weiterlesen
24. Das Angebot
Die vergangenen 23 Erlebnisse gingen Ruud durch den Kopf, während er das Vertragsangebot las, das er vor drei Tagen erhalten hatte. Nach 18 Jahren stand er das zweite Mal vor Weihnachten vor einer beruflichen Veränderung. Jedoch das erste Mal, durch ihn initiiert. Vor 18 Jahren hatte er sich nicht getraut, nein zu sagen. Aus Angst, sich„24. Das Angebot“ weiterlesen
23. Beinahe Student
Statt Unterhaltungschef zu werden, landete Ruud beinahe an der Fachhochschule. Er hatte sich aus einer Bierlaune heraus für Medienwirtschaft und Journalismus eingeschrieben und aufgrund der Wartesemester, die seinen NC aufpolierten, bekam er tatsächlich eine Zusage. Damit hatte er überhaupt nicht gerechnet und auf einmal sah er sich vor der Entscheidung, den Bürostuhl gegen den Hörsaal„23. Beinahe Student“ weiterlesen
22. Unterhaltungschef
Gute Laune bei der Arbeit ist nicht unwichtig, dachte Ruud. Es darf natürlich nicht ausarten und permanent in eine alberne Giggligkeit abdriften. Man muss auch den Moment abpassen, ein Gefühl dafür entwickeln, wann und in welcher Situation man eine witzige Bemerkung macht oder einen Witz erzählt. Und vor allendingen, welchen. Zur Not auch auf seine Kosten.„22. Unterhaltungschef“ weiterlesen
21. Büroclown
Zurück zum Tresen im Sekretariat der Geschäftsleitung. Dort war zwischenzeitlich ein Platz frei geworden und übergangsweise von einer lieben Azubikollegin besetzt worden, die bald ein Studium antreten sollte. Sinalco, dessen Assistenz es nachzubesetzen galt, hatte die Idee, dass Ruud das machen könnte. So würde er auch mehr vom operativen Logistikgeschäft und von Prozessen mitbekommen und„21. Büroclown“ weiterlesen
20. Alles paletti?
Hinter einem anderen Tresen stand Ruud dann nach seinem vor Weihnachten angeordneten (aber kurzen) Ausflug in die Lademittelverwaltung. Und zwar hinter dem im Sekretariat der Geschäftsleitung. Doch der Reihe nach. Ruud trat also nach Weihnachten seinen Dienst in der Lademittelverwaltung (LMV) an. Frau Konken kam klar und bekam noch einen Azubi an die Seite gesetzt und„20. Alles paletti?“ weiterlesen
19. Kellerbar
Mit Kreativität hatte Ruud nichts am Hut. Dachte er zumindest. Bis es um die beiden noralgischen Feiern im Jahr ging. Die eine, war der Geburtstag vom Geschäftsführer, der immer dann gefeiert wurde, wann er war. Auch sonntags. Aus Tradition. Vormittags wurden Geschäftsfreunde, alte Weggefährten und sonstige Honoratioren aus der Gegend eingeladen, die zu später Stunden„19. Kellerbar“ weiterlesen
18. Highflyer & Goldstücke
Im Zuge eines Rebrandings verschwand der Eiswürfel dann irgendwann. Genau wie immer mal einige Mitarbeiter. Im späteren Verlauf sollte er viele Leute kommen und gehen sehen. Söhne von alten Weggefährten/Geschäftsfreunden des Geschäftstführers, ausgestattet mit Stechschritt und ziemlich guter Laune (sehr früh morgens). Highflyer mit Karrierelebenslauf (alle 3-4 Jahre woanders), die sich mit ihrem Auftreten auf„18. Highflyer & Goldstücke“ weiterlesen
17. Der Marktführer
Ähnlich wie bei Bundeswehr, als man Ruud erzählte, er und die anderen Grundwehrdienstleistenden, seien „die Elite der Elite, die Besten der Besten“, dachten er und seine anderen Azubikollegen seien ebenfalls die besten. Schließlich arbeiteten sie beim Marktführer. Also beim Marktführer seiner Branche. Das war aber auch nur in der Branche bekannt. Der gemeine Endverbraucher, dem„17. Der Marktführer“ weiterlesen