Türchen 24 – Der Traum vom Haus

Dann ging alles recht schnell. Unter der professionellen Anleitung von Jorge Gonzales Jesus Lima und Marias intuitives und professionelles Mitwirken, brachte sie tatsächlich in der Badewanne ihr Kind zur Welt. „Hola chico, es is ein Junge. Un was für einer“ grinste Jorge Gonzales Jesus Lima, zwinkerte Josef zu, machte ein Zeichen mit dem Daumen und„Türchen 24 – Der Traum vom Haus“ weiterlesen

Türchen 23 – Hausbesichtigung mit Zwischenfall

Es verging eine Minute. Dann Schlüsselrasseln und die Tür öffnete sich. „Guten Tag, ihr kommt zur Besichtigung, richtig?“ fragte eine Frau mit Dreadlocks, Nasenpiercing, Tattoos, bunter Haremhose, Spaghettiträgertop und Pulswärmerstulpen an allen Extremitäten. „Ja, stimmt“ antwortete Josef. Marias Blick schien zu sagen: Ganz schön viel Waldorf, wenn Du mich fragst. „Mein Schwiegervater ist noch unterwegs.„Türchen 23 – Hausbesichtigung mit Zwischenfall“ weiterlesen

Türchen 22 – Maria merkelt

Während Josef versuchte auszurechnen, wieviele Bälle voll Sand das wohl seien, kamen auch wieder Zweifel in ihm hoch. Nicht an seinen Rechenkünsten, sondern: Wird bei der Geburt alles gut gehen, wird es Maria und dem Kind gut gehen, wird er optimal helfen und unterstützen können? Wird es finanziell passen? Und überhaupt: Werden sie den Zuschlag„Türchen 22 – Maria merkelt“ weiterlesen

Türchen 21 – 5.306,04 cm³ Sand im Fußball

Frisch gestärkt machten sich Maria und Josef auf ihrem Drahtesel weiter in Richtung Hausbesichtigung. Josef kannte die Gegend nur zu gut. All zu viel hatte sich nicht verändert. Einzig die damals schon als alt geltenden Leute waren noch älter geworden und sahen aus wie ihre eigenen Großeltern. Dann bemerkte Josef doch eine Veränderung. Auf dem„Türchen 21 – 5.306,04 cm³ Sand im Fußball“ weiterlesen

Türchen 20 – Der Vorlasser

Maria und Josef hatten noch ein bisschen Zeit bis zum Besichtigungstermin und wollten sich nach der langen Radfahrt stärken. Beim örtlichen Schlachter wurde Mittagstisch angeboten. Die Schlange war lang, das Essen also gut. „Tagesangebot: Moni’s Erbsensuppe von 1984. Wahlweise mit oder ohne Null-Bockwurst/Gänsebrusteinlage oder Quinoa-Zucchini-Puffer mit Preisselbeersenfsauce“ las Josef vor. „Ich geh auf die Erbsensuppe“„Türchen 20 – Der Vorlasser“ weiterlesen

Türchen 19 – Der Schuhpolizist

Maria und Josef fuhren ein ganzes Stück ohne ein Wort zu sprechen. Das taten sie öfter. Aber das war nicht schlimm. Denn zusammen schweigen kann auch sehr schön sein. Wenn zwischendruch einer pupst oder rülpst, weiß man, dass der andere noch da ist. Kurz vor Ortseingang zur Heimat, wurden sie von einer Liegefahrradstreife herausgewunken. „Schönen„Türchen 19 – Der Schuhpolizist“ weiterlesen

Türchen 18 – Ein Schläfer im Gästezimmer

Weil er so milde gestimmt war, erinnerte sich Josef an eine weitere Besichtigung, zu der er einmal seinen Kumpel Benjamin begleitete. Damals waren noch sogenannte Massenbesichtigungen möglich und so wurden 4 x Interessenten zeitgleich durch das zu vermietende Objekt geführt. Begrüßt wurden die Interessenten von der aktuellen Mieterin, die vergessen hatte ihr SM Hunde-Halsband abzulegen.„Türchen 18 – Ein Schläfer im Gästezimmer“ weiterlesen

Türchen 17 – Der Linksträger

Maria setze sich auf den Schemel in der Cargowanne, leckte sich die Finger und Josef brachte den Koloss wieder in Schwung. Also das Rad. Und es wirkte, als würde es ihm weniger schwer fallen als zuvor. Trotz oder wegen des Porridge? Josef dachte an den bevorstehenden Termin und erinnerte sich an eine frühere Begegnung mit„Türchen 17 – Der Linksträger“ weiterlesen

Türchen 9 – Hermann Römmer-Löns

Das spürten auch Josef und Maria. Während sie über die Landstraße gen Heimat fuhren, hatten beide ein Kribbeln im Bauch. Sie kamen gut voran, der alte Lastendrahtesel lief solide. Auch der Schemel in der Transportwanne war bequemer als gedacht. Sehr zur Freude von Maria. Einzig die Drehorgelklingel war etwas gewöhnungsbedürftig. Besser gesagt die Reaktionen der„Türchen 9 – Hermann Römmer-Löns“ weiterlesen

Türchen 4 – Ein Termin ist die halbe Miete

Wie in der Anzeige vermerkt, schrieb Josef den Vermieter einfach an, und bat um einen Besichtigungstermin. Von seinem beinahe erwachsenen Sohn schrieb er nichts. Der würde ohnehin selten da sein. Auch verschwieg er die bevorstehende Niederkunft seiner Freundin, da dieses eigentlich sehr schöne Ereignis bei anderen Vermietern schon ein KO-Kriterium ist. Er gibt sich als„Türchen 4 – Ein Termin ist die halbe Miete“ weiterlesen