Einschneidendes Erlebnis

Die Radiomoderatorin erzählt, sie hätte vor Jahren ein einschneidendes Erlebnis mit einer deutschen Hip-Hop und Electropunk-Formation gehabt (Hochwasserschutzvorrichtungskleinermensch). Und zwar hätte diese Kapelle ihre Ankunft zum Interview im Studio stündlich verschoben und sei schlussendlich gar nicht mehr erschienen. Seitdem sei sie traumatisiert.

Mir ist als kleiner Steppke in der Schule etwas ähnliches passiert. Immer wenn wir gebastelt haben, wiesen meine „Kunstwerke“ keine sauberen Schnittkanten aus, sondern sahen aus wie abgenagt. Ich wurde zwischenzeitlich gefragt ob ich die einzelnen Teile „ausbeißen“ und nicht ausschneiden würde. Als ich dies verneinte, hatte man erst den Verdacht ich hätte motorische Störungen. Ganz ausschließen kann ich den Verdacht bis heute nicht, jedoch war die Lösung viel banaler. Man hatte mir zur Einschulung – versehentlich – eine Linkshänderschere in die Schultüte gepackt.

Ich bin im Nachhinein froh, dass man mir daraufhin kurzerhand eine Rechtshänderschere gekauft und nicht die rechte Hand auf dem Rücken festgebunden hat.

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