… im Schwimmbad

Im Rahmen der Vorbereitungsphase einer hiesigen Fußballtruppe auf den Rückrundenstart, stehen auch Schwimmbadbesuche auf den Programm. Hier wurde die zweitgrößte Trainingsbeteiligung seit Beginn der Spielzeit 2014/15 erzielt. Nachdem das Wasser mittels harnstoffhaltiger Flüssigkeiten auf Temperatur gebracht wurde einer kleinen Eingewöhnungsphase, wurden Gruppen eingeteilt und anschließend abwechselnd fleißig Bahnen gezogen. Nach einer guten halben Stunde betrachtete ein jüngerer Spieler seine Handinnenflächen, und kommentierte den Anblick mit den Worten „Ich muss raus!“

Diese Äußerung schlug Wellen in den Köpfen der umstehenden Nachwuchsschwimmer, die bis auf ein paar Ausnahmen, ganz geschmeidig mit Brustschwimmen durchs kühle Nass glitten. „Verschrumpelte Hände war früher der Indikator dafür, dass man aus dem Wasser musste, stimmt“ kamen die meisten überein.

Apropos Brustschwimmen …  Es war 1998, und es stand ein schulinterner Schwimmwettbewerb auf dem Plan. Eine Mitschülerin tönte großspurig rum, Brustschwimmen sei ihre Paradedisziplin, und sie würde die anderen Mädels locker in die Tasche stecken. Nun ja, wer so von sich überzeugt ist, wird auch mit Abstand Erste werden – haben wir angenommen. Doch es kam ganz anders. Sie kam nämlich als Letzte ins Ziel. Mit sehr großem Abstand. Als sie dann hinterher gefragt wurde, was denn los gewesen sei, hat sie geantwortet, die anderen Teilnehmerinnen hätten ja auch geschummelt, sie hätten schließlich ihre Hände benutzt …

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