… bei Feinkost-Albrecht

Der Selbsterhaltungstrieb führte mich heute zu Feinkost-Albrecht. Als ich meine Kaufabsicht schlüssig erklärte, in dem ich die vorher sorgsam in den meckerlingschen (Waren-)Einkaufskorb hineingelegten sehr nahrhaften Produkte aus selbigem auf das Kassenband sortierte, betrat ein junger schneidiger Anzugträger in dunkelblau und Köfferchen, den Outlet. Typ Cristiano Ronaldo, nur ohne Ohrringe und Fußballschuhe.

Die Kassiererin fixierte den Mann und ließ ihn auf seinem Weg vom Eingang, vorbei an den Angebotekörbchen bis hin zu ihrer Kasse nicht aus den Augen. Währenddessen zog sie 28 Artikel in einer immensen Geschwindigkeit über den Scanner, sodass das ältere Pärchen vor mir kaum mit dem Verstauen der Waren in den Einkaufswagen hinterher kam.

„Hallo Frau Müller-Meyer-Schmidt“, begrüßte Ronaldo die Kassiererin, und schob ein „Ist Frau Dingenskirchen gar nicht da?“ hinterher.

„Hallo Herr Ronaldo-doch, die ist da …“ antwortete Frau MMS und nickt verschüchert in Richtung Käseabteilung.

„Komisch“, erwiderte der Burschi, „ihr Auto steht gar nicht auf dem Parkplatz … naja“ und marschiert Richtung Tür neben Spiegelfenster.

Kurz darauf drückt Frau MMS die Klingel und Frau DK erscheint. „Der Chef is da“ zischt sie der Dingenskirchen zu.

So sieht also ein Bezirksbefruchterleiter von Feinkost Albrecht aus. Aha.

Schön wenn sich der Chef für seine Mitarbeiter (m/w) interessiert …

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