3 – Die Gaben Christi(ans)

Und das schien er mit seiner bloßen Anwesenheit fürs Erste geschafft zu haben, wie er an den freudigen Rufen der beiden Mädchen vernommen hat. “Dann hat sich die ganze Arbeit, Stand jetzt, zumindest gelohnt”, dachte Nisse Knusperbart und wusste aber, dass er sich nicht darauf ausruhen konnte und auch nicht wollte. Die nächsten Tage würden„3 – Die Gaben Christi(ans)“ weiterlesen

2 – Keine Spuren hinterlassen

Es waren aber nicht seine Kinder.  Sondern die der Familie Wiederanders, der er von der Einsatzleitzentrale für die nächsten knapp 24 Tage zugeordnet wurde. Sein erster Einsatz als Weihnachtswichtel wartete auf ihn, so wie es die wiedereingeführte Wichteldienstpflicht vorgesehen hatte. Nicht jeder Wichtel ging in eine Familie. Einige gingen auch in Schulen oder Kindergärten. Andere„2 – Keine Spuren hinterlassen“ weiterlesen

1 – Der Traum

Es war der 01. Dezember. Nisse Knusperbart, ein kleiner Wichtel mit Snapback-Cappy, Wohlfühlbäuchlein und einem Bart aus nachwachsenden Engelshaar – eine Zutat der derzeit sehr beliebten Dubaischokolade – lag in seinem gemütlichen Nachtlager und träumte vor sich hin. Er träumte von einer gerechteren Welt. Einer Welt, in der es keine Armut und keinen Hunger gibt,„1 – Der Traum“ weiterlesen

13. Kartoffeln in Schlicktown

Am meisten sollte Ruud während seiner Zeit am firmen eigenen Hafengelände in Schlicktown lernen. Für vier bis Monate beherrschte die aus Ägypten importierte deutsche Pflanzkartoffel dort das Geschehen. Ruud sollte mit seinem anderen erfahren Kollegen Bert dafür Sorge tragen, dass sich meldende LKW zum richtigen Lager geschickt wurden, um die vorher von Kühlschiffen gelöschten Kartoffeln„13. Kartoffeln in Schlicktown“ weiterlesen

10. Skontofrist & Spaßfaxe

Seinen ersten Ausbildungsabschnitt absolvierte Ruud in der Lagerverwaltung und wechselte danach in die Buchhaltung. Dort begann er mit dem täglichen Stempeln der Eingangspost. Pro Seite einen Eingangsstempel mit aktuellem Datum. Zahlungserinnerungen, 1. und 2. Mahnungen wurden weggeschmissen, weil Zeitverschwendung. Meistens waren die Orderchecks schon unterwegs. Mahngebühren wurden auch nicht bezahlt. Und Skonto immer gezogen. Auch„10. Skontofrist & Spaßfaxe“ weiterlesen

07. Haben Sie einen stehen?

Überhaupt war das Telefon in der Zeit das meist genutzte Kommunikationsmittel. Intern wie Extern. „Ruud, ruf mal eben bei dem Spediteur an und frag wo der LKW bleibt!“ „Ruf den Kunden an und frag ob die Partie/Batch freigegeben werden kann!“ „Ruf die IT an, da sind schon wieder komische Videodateien mit Ü18-Inhalten in dem und„07. Haben Sie einen stehen?“ weiterlesen

06. Schlimme Ohrenschmerzen

So fuhr er Tag für Tag, Woche für Woche mit dem Rad ins Büro. Bei Wind und Wetter. Das Team in der Abteilung bestand aus sieben Leuten. Damals im Alter von Anfang zwanzig bis Anfang vierzig. „Ein junges Team“ würde man heute sagen. Es gab einen Abteilungsleiter, der neben dem kaufmännischen Personal auch noch für„06. Schlimme Ohrenschmerzen“ weiterlesen

05. Kfm. Aushilfe

Wieder zurück vom 09.-Monatigen Fitness-Urlaub in Flecktarn bei der „Firma Krieg & Frieden“, wie der Hauptfeldwebel süffisant von der Bundeswehr sprach, schickte Ruud diverse Bewerbungen an andere Bundesbehörden, wo eine Rot-Grün-Anomalie kein KO-Kriterium war. Danach an diverse Banken und als dann auch keine Zusagen kamen, meldete er sich Arbeit suchend. Um sich an der FH„05. Kfm. Aushilfe“ weiterlesen

03. Gibt’s noch was?

Ruud nahm Platz und war gespannt den Grund seiner Anwesenheit zu erfahren. Der Geschäftsführer erkundigte sich bei Ruud, wie es ihm in der aktuellen Abteilung gefallen würde und ob man den Aufgabenbereich auch allein bewältigen könne. Ruud schluckte. Er teilte sich den Bereich mit einer weiteren Kollegin und einem Azubi, der alle drei Monate wechselte.„03. Gibt’s noch was?“ weiterlesen

02. Hier und da

Nachdem er aufgelegt hatte, flitzte er unter die Dusche, putzte seine Zähne und schmiss sich saubere und Büro geeignete Kleidung über. Da sein Auto noch bei der Kneipe stand, fuhr er kurzerhand mit der Knutschkugel seiner Mitbewohner (Eltern) zum Büro. Wie bitte? Mitbewohner? Ja. Obwohl er ausgelernt war, war es ihm nahezu unmöglich, eine eigene„02. Hier und da“ weiterlesen