Türchen 18: 14-Stunden-Woche

10km laufen war bei weitem nicht so zeitaufwändig wie ein Trainings- oder Spieltag. Wenn’s gut lief, 60 Minuten inkl. Duschen. Laufklamotten an, laufen, Duschen, fertig.

Ein Trainingstag bedeutete im Schnitt bis zu drei Stunden Zeitinvest. Hinfahren, umziehen, pünktlich auf’m Platz stehen, aufwärmen, Trainingseinheit absolvieren, duschen, Bierchen, Vorbesprechung im Clubraum für das nächste Spiel.

Bei Heimspielen wurde sich spätestens eine Stunde vor Spielbeginn getroffen. 90 Minuten Spiel zzgl. 15 Minuten Halbzeitpause, duschen, Bierchen, Vereinsheim, Heimfahrt, Tasche auspacken. Je nachdem wie das Spiel ausging, konnte der Teil Vereinsheim sehr lang oder sehr kurz sein.

Auswärtsfahrten mit dem Bus dagegen waren meist sehr lang. Besonders nach Ostfriesland oder in die Wesermarsch. Auch hier wollte man minimum eine Stunde vor Spielbeginn vor Ort sein, auf halber Strecke eine 15-Minütige Kaffeepause einlegen und den mitgebrachten und gesponserten Butterkuchen essen. Hieß also, Anstoß um 15.00h, Treffen um 12.00h. Spiel Rückfahrt, einkehren in der Gaststätte eines Sponsors und Essen, Feierabend. Bums war es 20.00 Uhr und der Sonntag vorbei. Ein kompletter Arbeitstag. Und mit den Traininsgtagen gut & gerne bis zu 14 Stunden pro Woche. Schlechte Laune bei Niederlagen nicht eingerechnet.

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