Da man nicht jedes Jahr eine Kiste Bier als Adventskalender verschenken kann (ja warum eigentlich nicht?), lässt sich die Industrie immer mehr einfallen. Sei es ein Adventskalender eines Werkzeugherstellers für ca. € 75,- um sich den x-ten Bitsatz für exotische Schrauben, die man eh nie benutzt, in den Schuppen zu stellen, den Teebeuteladventskalender mit 24„4. Bitte was, Steffen Frohtal?“ weiterlesen
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3. HDGDL vs. der Mario Barth unter den Adventskalendern
Mit zunehmenden Alter veränderte sich meistens auch die Art der Adventskalender. Beste Freundinnen beschenkten sich zum Beispiel ab der 5. /6. Klasse gegenseitig mit selbstbefüllten Säckchen- & Päckchenkalender mit allerlei Zeugs von Kaufring & Ihr Platz, selbstgemachten Holzkugelketten, gemeinsamen Fotos und mit Impuls-Deo parfümierten Best-Friends-Forever-And-Eternal-Briefen. HDGDLFIUE. Die nächste Stufe wurde dann gezündet, als die ersten„3. HDGDL vs. der Mario Barth unter den Adventskalendern“ weiterlesen
2. Überraschungen auf der Kücheneckbank
Um ein bisschen Pep (hier: Schwung, keine Amphetamine) in die Adventskalenderthematik zu bringen, wurden in der Familie zeitweise 4 x gleiche Schokoladenprodukte auf der Rückenlehne der Kücheneckbank mit Klappsitzfläche inkl. Stauraum (für Plastiktüten, Tischsets- und decken und / oder Telefonbücher) deponiert, die sich die Kinder dann morgens nach ihrer individuellen Aufstandsphase eigenhändig wegnehmen konnte. Hatte„2. Überraschungen auf der Kücheneckbank“ weiterlesen
1. Adventskalender der 90er: Schokolade mit Rinderblut
Jeder vor 1990 geborene wird sie noch kennen. Spätestens am 30.11. erhielt der 40 x 30 cm große Adventskalender mit Weihnachtsszenerie-Print und 24 x Klapptürchen, hinter denen eben so viele Schokotäfelchen mit Weihnachtsmotiven darauf warteten, von kleinen und vor Aufregung zitternden verschwitzten Kinderhänden, befreit zu werden, Einzug in die Kinderzimmer. Manchmal verbarg sich zusätzlich ein„1. Adventskalender der 90er: Schokolade mit Rinderblut“ weiterlesen
Happy Birthday, Legende!
Kompliment, Kompliment.
Was war das schönste Kompliment, das du bekommen hast? „Deine Kopien sind die Besten“ (Buchhalter und Steuerspezi während der kfm. Ausbildung) „Das machen Sie perfekt!“ (Person die zum Geschäftstermin da war und sich für ein dargereichtes Glas Wasser bedankt hat) „Heiraten Sie mich“ (Obermaat während der Grundausbildung, als ich ein auf ihn umgemünztes Märchen vorgetragen„Kompliment, Kompliment.“ weiterlesen
Kannenschütteln & Butter Cookies
Nachdem er die Kinder in die Schule und Kita gebracht hatte, schenkte er sich in bewährter Reihenfolge einen Kaffee ein. Er begann mit drei kleinen Holzlöffelchen Zucker. Dazu kippte er einen Fingerbreit fettarme kalte H-Milch. Und zuletzt kam der frisch aufgebrühte Filterkaffee darauf. Er stellte den grifflosen Becher auf den Buche farbenen Küchentisch, kramte in„Kannenschütteln & Butter Cookies“ weiterlesen
Nervenkitzel: Mystery-Box
Wer einen kurzfristigen (oder kurzweiligen) Nervenkitzel sucht, der könnte sich beim nächsten Tankstellenbesuch eine Mystery-Box mit nach Hause nehmen. Die Mystery-Box ist eine Mischung aus Lose ziehen und Schrottwichteln. Für den Einsatz von € 20,- sucht man sich einen mit Retouren von Amazon befüllten Karton aus (ohne ihn vorher zu öffnen) und hofft natürlich auf„Nervenkitzel: Mystery-Box“ weiterlesen
Eine hypothetische Fahrradfrage der Ehre
Nehmen wir mal an, eine Person holt sein Schulkind aus der Grundschule ab. Da sie über ein gutes Zeitmanagement verfügt (die Person, nicht die Grundschule), hat sie einen kleinen Zeitpuffer eingebaut, den sie nur kurz mit warten verbringt. Trotz dem sie nur kurz wartet, scannt die Person wie der T-1000 die nähere Umgebung (im Sinne„Eine hypothetische Fahrradfrage der Ehre“ weiterlesen
24 – Muahahahaaaaa
Es gab einen Lauten Knall, Konfetti fiel von der Decke und es ertönte immer wieder “Gratulation – Simulation erfolgreich, Gratulation – Simulation erfolgreich, Gratulation – Simulation erfolgreich” die Wände der Wichtelwohnung fielen um, überall entdeckte Nisse Knusperbart Scheinwerfer, Wichtel wuselten umher und sangen lauthals “Mr. Brightside” von den Killers. Es herrschte eine Stimmung wie bei„24 – Muahahahaaaaa“ weiterlesen