Seine ersten Fußballschuhe kamen wie selbstverständlich von der Marke mit den drei Streifen. Damals gab es in Nachkriegsdeutschland gefühlt nur zwei Hersteller. Der einer war der mit den drei Streifen, der andere war der mit dem Puma. Und beide Hersteller miteinander verwandt. Aber zerstritten. So wie die Brüder von Feinkost Albrecht und die Verkäufer vom„Türchen 3: UWE“ weiterlesen
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Türchen 2: Hand
An der fehlenden Staatsangehörigkeit lag es schon mal nicht. Die hatte er ja qua Geburt (Anm. d. Red.: Mutter stammt aus Schottland, Vater von der deutschen Marine). Also die Schottische. Bzw. Britische. Im 18. Jahrhundert wurden nämlich mit dem „Acts of Union“ das erste Mal Synergien gehoben und die Königreiche Schottland, England und Wales klebten„Türchen 2: Hand“ weiterlesen
Türchen 1: Das letzte große Turnier
Er öffnete einen der auf dem Dachboden lagernden Umzugskartons mit der Aufschrift „Bücher / Erinnerungen“ und zog zielstrebig sein Abibuch heraus. „Hier ist es ja“, sagte er und fing an zu blättern. Neben den Leistungskursen und lustigen Zitaten, gab es von jedem Abiturienten (m/w/d) auch ein Foto und ein „Was mache ich nach dem Abitur“.„Türchen 1: Das letzte große Turnier“ weiterlesen
Türchen 24 – Der Traum vom Haus
Dann ging alles recht schnell. Unter der professionellen Anleitung von Jorge Gonzales Jesus Lima und Marias intuitives und professionelles Mitwirken, brachte sie tatsächlich in der Badewanne ihr Kind zur Welt. „Hola chico, es is ein Junge. Un was für einer“ grinste Jorge Gonzales Jesus Lima, zwinkerte Josef zu, machte ein Zeichen mit dem Daumen und„Türchen 24 – Der Traum vom Haus“ weiterlesen
Türchen 23 – Hausbesichtigung mit Zwischenfall
Es verging eine Minute. Dann Schlüsselrasseln und die Tür öffnete sich. „Guten Tag, ihr kommt zur Besichtigung, richtig?“ fragte eine Frau mit Dreadlocks, Nasenpiercing, Tattoos, bunter Haremhose, Spaghettiträgertop und Pulswärmerstulpen an allen Extremitäten. „Ja, stimmt“ antwortete Josef. Marias Blick schien zu sagen: Ganz schön viel Waldorf, wenn Du mich fragst. „Mein Schwiegervater ist noch unterwegs.„Türchen 23 – Hausbesichtigung mit Zwischenfall“ weiterlesen
Türchen 22 – Maria merkelt
Während Josef versuchte auszurechnen, wieviele Bälle voll Sand das wohl seien, kamen auch wieder Zweifel in ihm hoch. Nicht an seinen Rechenkünsten, sondern: Wird bei der Geburt alles gut gehen, wird es Maria und dem Kind gut gehen, wird er optimal helfen und unterstützen können? Wird es finanziell passen? Und überhaupt: Werden sie den Zuschlag„Türchen 22 – Maria merkelt“ weiterlesen
Türchen 21 – 5.306,04 cm³ Sand im Fußball
Frisch gestärkt machten sich Maria und Josef auf ihrem Drahtesel weiter in Richtung Hausbesichtigung. Josef kannte die Gegend nur zu gut. All zu viel hatte sich nicht verändert. Einzig die damals schon als alt geltenden Leute waren noch älter geworden und sahen aus wie ihre eigenen Großeltern. Dann bemerkte Josef doch eine Veränderung. Auf dem„Türchen 21 – 5.306,04 cm³ Sand im Fußball“ weiterlesen
Türchen 20 – Der Vorlasser
Maria und Josef hatten noch ein bisschen Zeit bis zum Besichtigungstermin und wollten sich nach der langen Radfahrt stärken. Beim örtlichen Schlachter wurde Mittagstisch angeboten. Die Schlange war lang, das Essen also gut. „Tagesangebot: Moni’s Erbsensuppe von 1984. Wahlweise mit oder ohne Null-Bockwurst/Gänsebrusteinlage oder Quinoa-Zucchini-Puffer mit Preisselbeersenfsauce“ las Josef vor. „Ich geh auf die Erbsensuppe“„Türchen 20 – Der Vorlasser“ weiterlesen
Türchen 19 – Der Schuhpolizist
Maria und Josef fuhren ein ganzes Stück ohne ein Wort zu sprechen. Das taten sie öfter. Aber das war nicht schlimm. Denn zusammen schweigen kann auch sehr schön sein. Wenn zwischendruch einer pupst oder rülpst, weiß man, dass der andere noch da ist. Kurz vor Ortseingang zur Heimat, wurden sie von einer Liegefahrradstreife herausgewunken. „Schönen„Türchen 19 – Der Schuhpolizist“ weiterlesen
Türchen 18 – Ein Schläfer im Gästezimmer
Weil er so milde gestimmt war, erinnerte sich Josef an eine weitere Besichtigung, zu der er einmal seinen Kumpel Benjamin begleitete. Damals waren noch sogenannte Massenbesichtigungen möglich und so wurden 4 x Interessenten zeitgleich durch das zu vermietende Objekt geführt. Begrüßt wurden die Interessenten von der aktuellen Mieterin, die vergessen hatte ihr SM Hunde-Halsband abzulegen.„Türchen 18 – Ein Schläfer im Gästezimmer“ weiterlesen